Sich für ein friedliches und wertschätzendes Miteinander in unserer Gesellschaft einzusetzen, ist heute wichtiger denn je. Mit diesem Anliegen weiß sich die katholische Cityseelsorge mit vielen anderen Menschen in Fürth verbunden – so auch mit der „Fürther Initiative Bürger*innen für Demokratie und Vielfalt“ (DeVi), die sich nicht nur im Zukunftssalon Tataa am Grünen Markt trifft, sondern seit einigen Monaten auch im Gesprächsladen „mittendrin“. DeVi hat sich 2025 vor der Bundeswahl als Antwort auf den zunehmenden Rechtsruck gegründet. Es ist eine überparteiliche Gruppe, die sich für die Werte des Grundgesetzes und eine wehrhafte Demokratie einsetzt sowie für Vielfalt, Toleranz und ein friedliches Miteinander ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ lud die Gruppe vor dem „mittendrin“ zur Mitmachaktion „Fürth ist bunt – Demokratie an der Wäscheleine“ ein.
Alles grünt und blüht im Mai – das weckt Lust und Freude am Leben und stärkt das Vertrauen in die Zukunft: Grund genug für das Team der katholischen Cityseelsorge Fürth, am Freitag vor Pfingsten zu einem Maifest vor dem Gesprächsladen „mittendrin“ einzuladen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genossen die Anwesenden Maibowle, Häppchen und ein fröhliches, ungezwungenes Beisammensein – untermalt von den beschwingten Klängen von Gitarren- und Klarinettenmusik. Das Leitthema „Hoffnung“ kam dabei natürlich nicht zu kurz. Denn darum ging es: Gemeinsam die Kraft der Hoffnung sichtbar zu machen, zu nähren und zu feiern!
Unser kraftvollstes Licht kommt direkt aus uns selbst, aber oft trauen wir unseren eigenen Gefühlen nicht über den Weg. Dabei sind gerade sie es, die uns den Weg weisen, uns innere Orientierung und Sicherheit geben... Für Menschen, die unsicher sind, wie es in ihrem Leben weitergehen soll, die unter Depressionen oder Selbstwertkrisen leiden, einen Trauerfall oder eine Krankheit verarbeiten müssen, Lebensumbrüche zu meistern haben, Ängste oder psychische Hürden erleben und wieder Mut und Vertrauen suchen, gibt es jetzt ein neues Angebot im „mittendrin“: Die Heilpraktikerin für Psychotherapie Cornelia Haus bietet psychotherapeutische Gesprächstherapie im „mittendrin“ an. Um Terminvereinbarung wird gebeten; die Kontaktdaten finden Sie unter MEHR.
Zu Begegnungen und Gesprächen über den Glauben beim gemeinsamen Gehen in der Natur, über die Stadtgrenzen hinweg, laden die katholischen Seelsorgebereiche Nürnberg Südwest und Fürth Stadt sowie die Cityseelsorge Fürth an drei Samstagen im Juni, Juli und September ein. Es wird jeweils eine Strecke von etwa 7 bis 8 km am Tiergarten (27.6.), im Fürther Stadtwald (25.7.) und durch den Hainberg (12.9.) gegangen, gestartet wird immer um 14.30 Uhr. Nähere Informationen erhalten Sie unter s.kneifel@ssb-nsw.de; um Anmeldung wird gebeten.
Nach längerer Pause geht die bewährte "FrauenZeit" in eine weitere Runde. Ab April sind Frauen wieder einmal im Monat dazu eingeladen, im Gesprächsladen "mittendrin" über Themen des Lebens und des Glaubens aus ihrer Perspektive miteinander ins Gespräch zu kommen. Geplant und vorbereitet werden die Abende von einem Team von Frauen um Pastoralreferentin Dr. Helga Melzer-Keller. Termine und Themen werden jeweils rechtzeitig angekündigt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei frühlingshaften Temperaturen kann man am Gesprächsladen "mittendrin" der katholischen Cityseelsorge Kaffee und gute Gespräche jetzt auch wieder im Freien genießen. Besonders schön ist es, dem bunten Treiben in der Blumenstraße zuzusehen, wenn Tische und Außenbestuhlung am Nachmittag von der Sonne erwärmt werden. Wer sich hier eine kleine Pause gönnt, kann sich bei dieser Gelegenheit auch von einem ausgesuchten Angebot an Karten und Büchern, Olivenholzschnitzereien und Wein aus dem Heiligen Land, EineWelt-Waren und anderen Kleinigkeiten - vielleicht zum Verschenken am Osterfest - inspirieren lassen. Das "mittendrin" hat regelmäßig geöffnet: Mittwoch 10-13 Uhr, Donnerstag und Freitag 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr. Es wird betreut von ehrenamtlichen Frauen und Männern aus verschiedenen Gemeinden in Stadt und Lankreis Stadt Fürth mit viel Lebenserfahrung und Interesse an Begegnung!
„Dürfen wir Ihnen ein Kompliment machen?“ Auf diese Frage hin blieben viele Passantinnen und Passanten vor dem Gesprächsladen mittendrin stehen. Mit einer Angel durften sie sich aus einem großen Glas ein persönliches Kompliment „fischen“. Denn an diesem sonnigen Morgen des 8. Juni lud das Team der katholischen Cityseelsorge zu einer Komplimente-Werkstatt ein. An einem langen Tisch wurde gerätselt, welche Komplimente sich hinter den ausgelegten Gegenständen verbargen – zum Beispiel der „Goldschatz“ oder das „Salz in der Suppe“. An Stellwänden inspirierten herzerwärmende oder ungewöhnliche Komplimente, denen man auch eigene Ideen hinzufügen konnte. Für diejenigen, die mehr Zeit mitgebracht hatten, gab es in den ausgelegten Bibeln Komplimente nachzuschlagen. Am Ende zogen die Menschen mit einem Lächeln auf dem Gesicht weiter. Die gefischten Komplimente-Zettel aber gingen in Hosentaschen und Geldbörsen mit, und eine Frau meinte lächelnd: „Den klebe ich mir zuhause an den Spiegel, damit ich jeden Morgen daran erinnert werde, dass ich toll bin – auch wenn mir mal nicht danach ist.“
In ökumenischer Verbundenheit boten Mitarbeiter/innen der katholischen Cityseelsorge zusammen mit einem evangelischen Prädikanten am Aschermittwoch den Passant/inn/en in der Fußgängerzone ein Aschenkreuz an. Mit diesem Brauch begehen katholische Christen und Christinnen in Gottesdiensten den Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit vor Ostern. Wer jedoch einen Kirchenbesuch nicht einrichten konnte, kam gezielt in die Innenstadt, um sich im Vorübergehen ein "Aschenkreuz to go" auf die Stirn zeichnen zu lassen. Andere ließen sich ganz spontan auf das Angebot ein und freuten sich über den Segenszuspruch, mit dem die Kirchenvertreter/innen nicht nur an die eigene Vergänglichkeit erinnerten, sondern dazu ermutigten, im Sinne Jesu das Beste aus der von Gott geschenkten Lebenszeit zu machen - und dabei spielt die Konfession doch nun wirklich keine Rolle...
Zu einem "Höhenflug" der ganz besonderen Art kamen zahlreiche Liebende und Jubelpaare am Sonntagabend, den 11. Februar in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau zusammen. Unter dem Motto "Fly me to the moon" hatte die katholische Cityseelsorge anlässlich des Valentinstages zu einem Segnungsgottesdienst eingeladen, in dem ein leuchtender Mond im Altarraum erstrahlte.